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Valenz und verbale Monosemie: Deutsche Kognitionsverben im Lichte der strukturell-funktionellen Semantik und Koerzionstheorie

(2004)
Author
Promoter
(UGent)
Organization
Project
FWO-project German Verb Valency
Abstract
Die vorliegende Untersuchung erläutert aufgrund detaillierter Valenzanalysen von vier deutschen Kognitionsverben (glauben, denken, wissen und erkennen), wie das semantische Prinzip der Koerzion (“coercion”, J. Pustejovsky) und verbale Monosemie miteinander in Einklang gebracht werden können. Es wird gezeigt, dass das in einem spezifischen Satzmuster (“argument structure construction”) realisierte Verb jedesmal auf eine lexikalische Kernbedeutung (“unitary meaning”) zurückgeht. Die Bedeutung des Verbs ändert sich nicht dadurch, dass die syntaktische und lexikalische Umgebung eine andere ist; was variiert, ist die Redebedeutung (E. Coseriu), die nicht mit der sprachlichen Bedeutung des Verbs verwechselt werden darf, sondern sich vielmehr aus der Bezeichnung bzw. der Interpretation ergibt. Die Untersuchung leistet einen Beitrag zur Analyse der Multifunktionalität von Valenzträgern, wobei sowohl Bedeutungsinvarianz als auch semantische Variation ("polysemy") gebührend berücksichtigt werden.
Keywords
semantic variation, argument structure construction, unitary meanig (E. Coseriu), verbs of cognition, polysemy, coercion (J. Pustejovsky), monosemy, verb valency

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Chicago
Coene, Ann. 2004. “Valenz Und Verbale Monosemie: Deutsche Kognitionsverben Im Lichte Der Strukturell-funktionellen Semantik Und Koerzionstheorie”. Gent: Universiteit Gent. Faculteit Letteren en Wijsbegeerte.
APA
Coene, Ann. (2004). Valenz und verbale Monosemie: Deutsche Kognitionsverben im Lichte der strukturell-funktionellen Semantik und Koerzionstheorie. Universiteit Gent. Faculteit Letteren en Wijsbegeerte, Gent.
Vancouver
1.
Coene A. Valenz und verbale Monosemie: Deutsche Kognitionsverben im Lichte der strukturell-funktionellen Semantik und Koerzionstheorie. [Gent]: Universiteit Gent. Faculteit Letteren en Wijsbegeerte; 2004.
MLA
Coene, Ann. “Valenz Und Verbale Monosemie: Deutsche Kognitionsverben Im Lichte Der Strukturell-funktionellen Semantik Und Koerzionstheorie.” 2004 : n. pag. Print.
@phdthesis{5782315,
  abstract     = {Die vorliegende Untersuchung erläutert aufgrund detaillierter Valenzanalysen von vier deutschen Kognitionsverben (glauben, denken, wissen und erkennen), wie das semantische Prinzip der Koerzion (“coercion”, J. Pustejovsky) und verbale Monosemie miteinander in Einklang gebracht werden können. Es wird gezeigt, dass das in einem spezifischen Satzmuster (“argument structure construction”) realisierte Verb jedesmal auf eine lexikalische Kernbedeutung (“unitary meaning”) zurückgeht. Die Bedeutung des Verbs ändert sich nicht dadurch, dass die syntaktische und lexikalische Umgebung eine andere ist; was variiert, ist die Redebedeutung (E. Coseriu), die nicht mit der sprachlichen Bedeutung des Verbs verwechselt werden darf, sondern sich vielmehr aus der Bezeichnung bzw. der Interpretation ergibt. Die Untersuchung leistet einen Beitrag zur Analyse der Multifunktionalität von Valenzträgern, wobei sowohl Bedeutungsinvarianz als auch semantische Variation ("polysemy") gebührend berücksichtigt werden.},
  author       = {Coene, Ann},
  keywords     = {semantic variation,argument structure construction,unitary meanig (E. Coseriu),verbs of cognition,polysemy,coercion (J. Pustejovsky),monosemy,verb valency},
  language     = {ger},
  pages        = {269},
  publisher    = {Universiteit Gent. Faculteit Letteren en Wijsbegeerte},
  school       = {Ghent University},
  title        = {Valenz und verbale Monosemie: Deutsche Kognitionsverben im Lichte der strukturell-funktionellen Semantik und Koerzionstheorie},
  year         = {2004},
}