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Das falsche Haus: die Architektur Alfred Hitchcocks

Steven Jacobs UGent (2012)
abstract
Hitchcock, in den frühen 20er Jahren selbst als Bühnenbildner tätig, blieb die Ausstattung in seinen Filmen ein großes Anliegen. Zudem legte der „Master of suspense” einige bemerkenswerte Filme vor, die - wie Rope (Cocktail für eine Leiche) und Rear Window (Das Fenster zum Hof) - lediglich in einer einzigen Kulisse spielen und ausgiebig die Art und Weise thematisieren, in der die Grenzen der Kulissen mit denen der zu sehenden Architektur interagieren. Solche eingeschränkten und einschränkenden Räume liegen auch den Schauerroman-Handlungen von Filmen wie Rebecca oder Notorious (Berüchtigt) zugrunde, in denen jeweils ein Haus als unheimliches Labyrinth und als Falle dargestellt wird. Zudem wurde es zu seinem Markenzeichen, berühmte Sehenswürdigkeiten als Schauplatz dramatischer Höhepunkte zu wählen. Und schließlich verwendete er nachdrücklich architektonische Elemente und Motive wie Treppen, Türen und Fenster und verwandelte sie in gefühlsmäßig aufgeladene oder symbolbehaftete Objekte, die er in typische Hitchcocksche Erzählstrukturen oder Themen (Voyeurismus) einbaute.
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misc (other)
publication status
published
subject
keyword
Architecture, Alfred Hitchcock
language
German
UGent publication?
yes
classification
V
additional info
Lecture given in the context of the lecture series "Hitchcock und die Künste" on 9 January 2012. Organized by Prof. Dr. Henry Keazor, Universität des Saarlandes, Institut für Kunstgeschichte, Saarbrücken
id
2006951
handle
http://hdl.handle.net/1854/LU-2006951
date created
2012-01-28 20:20:11
date last changed
2016-12-19 15:47:48
@misc{2006951,
  abstract     = {Hitchcock, in den fr{\"u}hen 20er Jahren selbst als B{\"u}hnenbildner t{\"a}tig, blieb die Ausstattung in seinen Filmen ein gro{\ss}es Anliegen. Zudem legte der {\quotedblbase}Master of suspense{\textquotedblright} einige bemerkenswerte Filme vor, die - wie Rope (Cocktail f{\"u}r eine Leiche) und Rear Window (Das Fenster zum Hof) - lediglich in einer einzigen Kulisse spielen und ausgiebig die Art und Weise thematisieren, in der die Grenzen der Kulissen mit denen der zu sehenden Architektur interagieren. Solche eingeschr{\"a}nkten und einschr{\"a}nkenden R{\"a}ume liegen auch den Schauerroman-Handlungen von Filmen wie Rebecca oder Notorious (Ber{\"u}chtigt) zugrunde, in denen jeweils ein Haus als unheimliches Labyrinth und als Falle dargestellt wird. Zudem wurde es zu seinem Markenzeichen, ber{\"u}hmte Sehensw{\"u}rdigkeiten als Schauplatz dramatischer H{\"o}hepunkte zu w{\"a}hlen. Und schlie{\ss}lich verwendete er nachdr{\"u}cklich architektonische Elemente und Motive wie Treppen, T{\"u}ren und Fenster und verwandelte sie in gef{\"u}hlsm{\"a}{\ss}ig aufgeladene oder symbolbehaftete Objekte, die er in typische Hitchcocksche Erz{\"a}hlstrukturen oder Themen (Voyeurismus) einbaute.},
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  title        = {Das falsche Haus: die Architektur Alfred Hitchcocks},
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Chicago
Jacobs, Steven. 2012. “Das Falsche Haus: Die Architektur Alfred Hitchcocks.”
APA
Jacobs, Steven. (2012). Das falsche Haus: die Architektur Alfred Hitchcocks.
Vancouver
1.
Jacobs S. Das falsche Haus: die Architektur Alfred Hitchcocks. 2012.
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Jacobs, Steven. “Das Falsche Haus: Die Architektur Alfred Hitchcocks.” 2012 : n. pag. Print.