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Narratieve schokken, narratologische verschuivingen: Kleists Erdbeben in Chili herbekeken

Helena Elshout (UGent)
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A rhetorical-narratological approach to figurativeness in narrative settings, with an application to eventful narrative texts (1660-1880)
Abstract
Kleists Erzählung Das Erdbeben in Chili (1807) wurde bereits aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erforscht. Beim Versuch, die vielen Leerstellen im Text auszufüllen, wird aber oft die Frage, welche Rolle die Erzählinstanz bei der Entstehung dieser Lücken spielt, übergangen. In diesem Beitrag untersuche ich die widersprüchliche Erzählinstanz, die einerseits kaltblütig distanziert wirkt, andererseits oft vom Geschehen und von den Figuren mitgerissen wird, so dass ein Stimmengewirr von Erzählersprache und Figurensprache entsteht. Obwohl die Erzählinstanz nicht gesprächig overt ist, scheint sie ihre Präsenz auf einer anderen Ebene zu markieren. Die Analyse der Erzählinstanz in Das Erdbeben ermöglicht es, zu untersuchen über welche Vermittlungssignale ein traditioneller allwissender anonymer Erzähler sich manifestiert, und inwiefern diese Signalen Unzuverlässigkeit erzeugen können.
Keywords
narratologie, Heinrich von Kleist, Stylistic Overtness, Narratology, stijl

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Elshout, Helena. 2012. “Narratieve Schokken, Narratologische Verschuivingen: Kleists Erdbeben in Chili Herbekeken.” Handelingen : Koninklijke Zuidnederlandse Maatschappij Voor Taal- En Letterkunde En Geschiedenis 64: 35–56.
APA
Elshout, H. (2012). Narratieve schokken, narratologische verschuivingen: Kleists Erdbeben in Chili herbekeken. HANDELINGEN : KONINKLIJKE ZUIDNEDERLANDSE MAATSCHAPPIJ VOOR TAAL- EN LETTERKUNDE EN GESCHIEDENIS, 64, 35–56.
Vancouver
1.
Elshout H. Narratieve schokken, narratologische verschuivingen: Kleists Erdbeben in Chili herbekeken. HANDELINGEN : KONINKLIJKE ZUIDNEDERLANDSE MAATSCHAPPIJ VOOR TAAL- EN LETTERKUNDE EN GESCHIEDENIS. 2012;64:35–56.
MLA
Elshout, Helena. “Narratieve Schokken, Narratologische Verschuivingen: Kleists Erdbeben in Chili Herbekeken.” HANDELINGEN : KONINKLIJKE ZUIDNEDERLANDSE MAATSCHAPPIJ VOOR TAAL- EN LETTERKUNDE EN GESCHIEDENIS 64 (2012): 35–56. Print.
@article{1153388,
  abstract     = {Kleists Erz{\"a}hlung Das Erdbeben in Chili (1807) wurde bereits aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln erforscht. Beim Versuch, die vielen Leerstellen im Text auszuf{\"u}llen, wird aber oft die Frage, welche Rolle die Erz{\"a}hlinstanz bei der Entstehung dieser L{\"u}cken spielt, {\"u}bergangen. In diesem Beitrag untersuche ich die widerspr{\"u}chliche Erz{\"a}hlinstanz, die einerseits kaltbl{\"u}tig distanziert wirkt, andererseits oft vom Geschehen und von den Figuren mitgerissen wird, so dass ein Stimmengewirr von Erz{\"a}hlersprache und Figurensprache entsteht. Obwohl die Erz{\"a}hlinstanz nicht gespr{\"a}chig overt ist, scheint sie ihre Pr{\"a}senz auf einer anderen Ebene zu markieren. Die Analyse der Erz{\"a}hlinstanz in Das Erdbeben erm{\"o}glicht es, zu untersuchen {\"u}ber welche Vermittlungssignale ein traditioneller allwissender anonymer Erz{\"a}hler sich manifestiert, und inwiefern diese Signalen Unzuverl{\"a}ssigkeit erzeugen k{\"o}nnen.},
  author       = {Elshout, Helena},
  issn         = {0774-3254},
  journal      = {HANDELINGEN : KONINKLIJKE ZUIDNEDERLANDSE MAATSCHAPPIJ VOOR TAAL- EN LETTERKUNDE EN GESCHIEDENIS},
  keyword      = {narratologie,Heinrich von Kleist,Stylistic Overtness,Narratology,stijl},
  language     = {dut},
  pages        = {35--56},
  title        = {Narratieve schokken, narratologische verschuivingen: Kleists Erdbeben in Chili herbekeken},
  volume       = {64},
  year         = {2012},
}